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16. Januar 2008 von Kai FalkenbergFolgender Beitrag von Christof im note-Blog das unüberwindbare Lösungsproblem von Problemlösungen erinnerte mich an einige bekannte Zoten:Chef zum Angestellten:
„Sie sehen so überarbeitet aus. – Machen Sie weiter so!“
„Meinungsaustausch ist, wenn ich mit meiner Meinung zum Chef gehe und mit seiner zurückkomme!“
„Chef, darf ich heute zwei Stunden eher gehen? Meine Frau will mit mir zum Shopping.“
- „Auf gar keinen Fall!“ – „Danke. Ich wusste, dass ich mich auf Sie verlassen kann.“
„Chef, mein Gehalt steht in keinem Verhältnis zu meinen Leistungen.“
- „Das stimmt. Aber wir können Sie ja nicht verhungern lassen.“
Was das mit der Verleugnung von Problemen und deren Lösung zu tun hat? Ich fürchte, eine Menge. Denn es geht im Kern um das fragwürdige Bild, das viele Vorgesetzte von ihren Angestellten, Arbeitern und „Untergebenen“ haben. Sie bekommen ihr Geld nämlich fürs Funktionieren, nicht fürs Denken.
Würden Sie selbst jemanden bezahlen wollen, der oft zu Ihnen kommt mit den warmen Worten: „Chef, wir haben da ein Riesenproblem im Verkauf!“ oder lieber einen, der Ihnen sagt: „Es läuft super! Das nächste Quartal wird der Bringer!“ ???`“
Gehe nicht zu deinem Fürscht, wenn du nicht gerufen würscht!“ weiß der Volksmund. Das liegt daran, dass der Fürst gern dann Hof hält, wenn ihm der Sinn danach steht. Nicht dann, wenn ihm die Zahlen verraten, dass etwas Handlungsbedarf nicht schaden könnte oder ihn gar ein mitdenkender Zahlungsempfänger daran erinnert. Woher ich das weiß? Langjährige Gespräche und Coachings mit Vorgesetzten und Chefs zeigen mir, das fast nichts so wichtig ist, wie die Bereitschaft zuhören zu wollen und zu können. Wer das beherzigt, hat schon fast nichts mehr zu befürchten.
Wirklich, Chef! Dann läuft es super!

Am 20. Mai 2008 um 16:32 Uhr
Chefs sind auch nur Menschen.
Jedes Problem hat seine Lösung schon in sich.
Am 20. Mai 2008 um 17:23 Uhr
Chefs sind nette Menschen ohne nett sein zu können. Ist halt alles eine Frage der Perspektive.
Der Gedanke, dass jedem Problem auch seine Lösung innewohnt, sollte immer wieder betont werden. Anders gesagt, das Leben gibt niemandem ein schwereres Bündel als er tragen kann.
Erstaunlich, dass sich in der Umbaupause von “mywhitelist” noch jemand hier tummelt.