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		<title>Word of Mouth</title>
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		<pubDate>Fri, 18 Apr 2008 09:01:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christof Hintze</dc:creator>
				<category><![CDATA[myWhitelist]]></category>

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		<description><![CDATA[Mir glaubt ja – fast – keiner. Aber wenn es in der Zeitung steht dann vielleicht. Schon vor &#252;ber einem Jahr habe ich prophezeit, dass Empfehlungsmarketing zu einem festen, wichtigen und gro&#223;en Bestandteil im Marketing wird. Die Gr&#252;nde lagen und liegen daf&#252;r auf der Hand.MyWhitelist baut auf dieser Entwicklung auf. Da kann man nur hoffen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mir glaubt ja – fast – keiner. Aber wenn es <a href="http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/artikel/208/169714/" title="Word of Mouth" target="_blank">in der Zeitung</a> steht dann vielleicht. Schon vor &#252;ber einem Jahr habe ich prophezeit, dass Empfehlungsmarketing zu einem festen, wichtigen und gro&#223;en Bestandteil im Marketing wird. Die Gr&#252;nde lagen und liegen daf&#252;r auf der Hand.MyWhitelist baut auf dieser Entwicklung auf. Da kann man nur hoffen, dass der Umbau bald vonstatten gegangen ist. Denn der Trend kommt der Idee mehr als entgegen.</p>
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		<title>Krawattenzwang</title>
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		<pubDate>Thu, 31 Jan 2008 08:33:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kai Falkenberg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Lokales]]></category>
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		<description><![CDATA[An alle Expats,
die au&#223;erhalb vom Rheinland ihr Karnevalsloses Dasein fristen m&#252;ssen: Im Radio sagten sie gerade, dass der typische K&#246;lner Fr&#252;hrentner einmal im Jahr seinen Jogginganzug gegen ein Hemd-mit-Krawatte-Outfit vertauscht. Wenn er n&#228;mlich heute Morgen zum Fr&#252;hst&#252;ck an seinen Stammkiosk geht. Vier K&#246;lsch, drei Kurze. Heute ist n&#228;mlich Weiberfasnacht, das ist wo man seine Krawatte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>An alle Expats,</p>
<p>die au&#223;erhalb vom Rheinland ihr Karnevalsloses Dasein fristen m&#252;ssen: Im Radio sagten sie gerade, dass der typische K&#246;lner Fr&#252;hrentner einmal im Jahr seinen Jogginganzug gegen ein Hemd-mit-Krawatte-Outfit vertauscht. Wenn er n&#228;mlich heute Morgen zum Fr&#252;hst&#252;ck an seinen Stammkiosk geht. Vier K&#246;lsch, drei Kurze. Heute ist n&#228;mlich Weiberfasnacht, das ist wo man seine Krawatte abgeschnitten bekommen tut.</p>
<p>Also habe ich f&#252;r mich beschlossen, heute den einzigen Tag zu begehen, an dem ich ohne Krawatte ins B&#252;ro fahre. Inzwischen gibt es hier ja auch reichlich Ausl&#228;nder, also nicht im Koch&#8217;schen Sinne. Sondern halt Nicht-Bayern.</p>
<p>In M&#252;nchen gibt es zwar so etwas wie Fasching immer erst am Faschingsdienstag von 12:00 bis 16:00 Uhr auf dem Viktualienmarkt. Eher &#252;berschaubar. Aber man kann ja nie wissen.</p>
<p>Fr&#246;hliche Tage.</p>
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		<title>H&#246;ren</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Jan 2008 09:58:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kai Falkenberg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Soziales]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Folgender Beitrag von Christof im note-Blog das un&#252;berwindbare L&#246;sungsproblem von Probleml&#246;sungen erinnerte mich an einige bekannte Zoten:Chef zum Angestellten:
„Sie sehen so &#252;berarbeitet aus. &#8211; Machen Sie weiter so!“
„Meinungsaustausch ist, wenn ich mit meiner Meinung zum Chef gehe und mit seiner zur&#252;ckkomme!“
„Chef, darf ich heute zwei Stunden eher gehen? Meine Frau will mit mir zum Shopping.“
- [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Folgender Beitrag von Christof im note-Blog <a title="Das un&#252;berwindbare L&#246;sungsproblem von Probleml&#246;sungen" href="http://www.note-i.de/blog/archives/1820-Das-unueberwindbare-Loesungsproblem-von-Problemloesungen.html">das un&#252;berwindbare L&#246;sungsproblem von Probleml&#246;sungen</a> erinnerte mich an einige bekannte Zoten:Chef zum Angestellten:</p>
<p>„Sie sehen so &#252;berarbeitet aus. &#8211; Machen Sie weiter so!“</p>
<p>„Meinungsaustausch ist, wenn ich mit meiner Meinung zum Chef gehe und mit seiner zur&#252;ckkomme!“</p>
<p>„Chef, darf ich heute zwei Stunden eher gehen? Meine Frau will mit mir zum Shopping.“<br />
- „Auf gar keinen Fall!“ &#8211; „Danke. Ich wusste, dass ich mich auf Sie verlassen kann.“</p>
<p>„Chef, mein Gehalt steht in keinem Verh&#228;ltnis zu meinen Leistungen.“<br />
- „Das stimmt. Aber wir k&#246;nnen Sie ja nicht verhungern lassen.“</p>
<p>Was das mit der Verleugnung von Problemen und deren L&#246;sung zu tun hat? Ich f&#252;rchte, eine Menge. Denn es geht im Kern um das fragw&#252;rdige Bild, das viele Vorgesetzte von ihren Angestellten, Arbeitern und „Untergebenen“ haben. Sie bekommen ihr Geld n&#228;mlich f&#252;rs Funktionieren, nicht f&#252;rs Denken.</p>
<p>W&#252;rden Sie selbst jemanden bezahlen wollen, der oft zu Ihnen kommt mit den warmen Worten: „Chef, wir haben da ein Riesenproblem im Verkauf!“ oder lieber einen, der Ihnen sagt: „Es l&#228;uft super! Das n&#228;chste Quartal wird der Bringer!“ ???`“</p>
<p>Gehe nicht zu deinem F&#252;rscht, wenn du nicht gerufen w&#252;rscht!“ wei&#223; der Volksmund. Das liegt daran, dass der F&#252;rst gern dann Hof h&#228;lt, wenn ihm der Sinn danach steht. Nicht dann, wenn ihm die Zahlen verraten, dass etwas Handlungsbedarf nicht schaden k&#246;nnte oder ihn gar ein mitdenkender Zahlungsempf&#228;nger daran erinnert. Woher ich das wei&#223;? Langj&#228;hrige Gespr&#228;che und Coachings mit Vorgesetzten und Chefs zeigen mir, das fast nichts so wichtig ist, wie die Bereitschaft zuh&#246;ren zu wollen und zu k&#246;nnen. Wer das beherzigt, hat schon fast nichts mehr zu bef&#252;rchten.</p>
<p>Wirklich, Chef! Dann l&#228;uft es super!</p>
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		<title>CRM</title>
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		<pubDate>Fri, 04 Jan 2008 20:27:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kai Falkenberg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erlebnis]]></category>
		<category><![CDATA[Haltung]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Nationales]]></category>
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		<description><![CDATA[Keine Panik, CRM, also Customer-Relationship-Management ist nur der Aufh&#228;nger, der Eye-Catcher, die Headline, die Leser bringen soll. Langweilig? Na gut!
Da ich offiziell gerade im Urlaub bin, also ganz normal arbeite, aber fast ohne Kundenkontakt, befasse ich mich seit dem Neujahr auch mit der Case-Study, die Xing gerade abliefert. Oder sollte man sagen, mit der Daily [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: 10pt; font-family: Arial">Keine Panik, CRM, also Customer-Relationship-Management ist nur der Aufh&#228;nger, der Eye-Catcher, die Headline, die Leser bringen soll. Langweilig? Na gut!</span></p>
<p>Da ich offiziell gerade im Urlaub bin, also ganz normal arbeite, aber fast ohne Kundenkontakt, befasse ich mich seit dem Neujahr auch mit der Case-Study, die Xing gerade abliefert. Oder sollte man sagen, mit der Daily Soap?</p>
<p>Mein berufliches Spezialgebiet sind nun einmal Kundenbeziehungen. Da sehe ich dieses pr&#228;chtige Beispiel lebendiger Unternehmenskommunikation doch mit leuchtenden Augen. Nat&#252;rlich auch, damit wir es hier auf unserer kleinen Whitelist anders und vor allem besser machen k&#246;nnen. Auch deswegen ist ja gerade unsere (kleine oder gro&#223;e) Umbaupause.</p>
<p>Was lief denn so falsch, das die jetzige Xing-Debatte ausl&#246;ste? Ein klassischer Denkfehler der meisten Unternehmen, die kundenorientiertes Denken umsetzen wollen. Sie verstehen nicht, dass bei dem modernen, neuen Wort „Kundenbeziehungen“ die Betonung auf dem hinteren Teil liegt. Unternehmen denken immer, es ginge um den „Customer“, den Kunden. Falsch. Es geht zun&#228;chst um Beziehungen. Erst wenn ich das hinkriege, eine Beziehung aufzubauen, dann kriege ich anschlie&#223;end vielleicht auch einen Kunden. Vorher h&#246;chstens einen K&#228;ufer.</p>
<p>Warum? Nun, wir Verbraucher sind heutzutage mit so vielen Wassern gewaschen, haben so mannigfaltige Informationsm&#246;glichkeiten, sind von soviel Versprechungen abgeh&#228;rtet und von so zahlreichen Werbema&#223;nahmen in unserem Umfeld so abgestumpft, dass wir alle eines gelernt haben: Wir erkennen Authentizit&#228;t! Wir sp&#252;ren instinktiv hinter jeder Ansprache, ob sie ein<span> </span>ehrliches Interesse an meinem Anliegen darstellt oder nur der weichgesp&#252;lte Versuch eines professionell vortragenden Nachrichtensprechers, uns einzulullen, zu bes&#228;nftigen, auf Kurs zu bringen oder ruhig zu stellen.</p>
<p>Nach drei Tagen gab der Xing-CEO ein erstes Statement heraus, das genau das versuchte. Der Customer sollte ruhig gestellt werden. Was der Customer aber sofort sp&#252;rte. Jetzt griff die Emp&#246;rung erst richtig um sich, was den Xing-Vorstand zusammen mit dem Kursrutsch an der B&#246;rse sicherlich in helle Aufregung versetzte, aber auch sofort in den n&#228;chsten Fehler trieb. Jetzt versuchte eine professionell vortragende Mitarbeiterin, Zeit f&#252;r Krisensitzungen zu gewinnen, machte aber Step by Step den Flurschaden nur immer gr&#246;&#223;er. Aussagen wie, „der Vorstand hat auch andere Aufgaben, als sich um seine aufgebrachten Kunden zu k&#252;mmern“, sind zwar wahr, aber nicht wirklich brandl&#246;schend.</p>
<p>Den Hut setzte sich heute Abend standesgem&#228;&#223; aber der CEO selbst auf, als er sich als Feuerwehrmann in einem englischsprachigen Blogbeitrag mit einer noch weichgesp&#252;lteren, lediglich l&#228;ngeren Version seines Vortags-Statements versuchte. „Ooops, da haben wir einen Fehler programmiert“, versucht aus dem heranrasenden Elefantenbullen ein niedliches M&#228;uschen zu machen. Ich f&#252;rchte, das geht nicht gut aus.</p>
<p>Es wird immer gern erz&#228;hlt, dass Firmen marktwirtschaftlich denken m&#252;ssen, wenn das Management den Verbraucher nur als „Customer“ anspricht und dabei die menschliche Komponente &#252;bersieht. Firmen, die verstanden haben, sich zun&#228;chst um Beziehungen zu bem&#252;hen und erst anschlie&#223;end um ein Kundenverh&#228;ltnis, die haben in unserer sensiblen Verbraucherwahrnehmung Zukunft. <span></span></p>
<p>Dass ein Unternehmen wie Xing aber, dessen Kapital ausschlie&#223;lich „Kundenbeziehungen“ sind, <span></span>diesen Zusammenhang nicht erkannt oder vergessen hat, l&#228;sst mich staunen. Denn dann geht es wie in der Politik, nur schneller: Der gr&#246;&#223;te Teil der Bev&#246;lkerung wird wieder Nichtw&#228;hler. Der gr&#246;&#223;te Teil der Xingler wird wieder Nicht-Xingler. Und Frau S. Schippm. aus dem sympathischen, gleichwohl fruchtlosen (weil ohne Befugnis)  &#8221;Eskalationsservice&#8221; schaltet das Licht aus. Immerhin hatte sie auch einen Heiratsantrag bekommen, auf den sie in der Not zur&#252;ckgreifen k&#246;nnte. Und Herr L.H. hatte sich schon lange vorher auszahlen lassen. Guten Abend, allerseits.</p>
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		<title>Xing</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Jan 2008 15:40:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kai Falkenberg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nationales]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein gutes, neues Jahr allen Mitgliedern, dachte sich Xing AG, formerly known as Open BC und auch uns selbst ein sch&#246;nes, fettes 2008.
Also starteten sie gleich zu Neujahr mit dem genialen Einfall, auf allen Mitgliederprofilen Werbung zu schalten. Um die Urlaubsruhe nicht zu st&#246;ren, taten sie dies auch still und leise. So dass es niemand [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein gutes, neues Jahr allen Mitgliedern, dachte sich Xing AG, formerly known as Open BC und auch uns selbst ein sch&#246;nes, fettes 2008.</p>
<p>Also starteten sie gleich zu Neujahr mit dem genialen Einfall, auf allen Mitgliederprofilen Werbung zu schalten. Um die Urlaubsruhe nicht zu st&#246;ren, taten sie dies auch still und leise. So dass es niemand vorher wusste &#8211; und nachher auch nicht. Und da ja auch etwa 12-13% der angemeldeten Mitglieder als so genannte Premium-Mitglieder einen geringen Obolus bezahlen, tat man dieser Minderheit etwas Gutes und hielt sie werbefrei. Allerdings nur einseitig. Werbung auf dem Premium &#8211; Profil: Ja. Sicht darauf: Nein! Kenntnis davon: Warum?</p>
<p>Gratuliere. Ein genialer Einfall. Ich zahle GEZ. Dann sind also alle Sender, die diese Zwangsgeb&#252;hren unter sich aufteilen, werbefrei? Ich zahle Kontof&#252;hrungsgeb&#252;hren. Zuk&#252;nftig werden also wieder die Mitarbeiter der Bank meine Formulare ausf&#252;llen? Ich bezahle Rentenbeitr&#228;ge. Das hei&#223;t, ich kann in Zukunft auch mit einer Rente rechnen?</p>
<p>Nein! Nat&#252;rlich nicht, Dummerchen. Das dient alles der Marktwirtschaft, ist der Globalisierung geschuldet, kostet Arbeitspl&#228;tze, wenn man es nicht macht und muss differenziert gesehen werden. Oder muss man das jetzt global sehen? Au&#223;erdem sehen sowieso nur schlichte Gem&#252;ter den Input. Wahre Macher und Dampfmacher sehen den Output. Frage nicht, was Xing f&#252;r dich tun kann, frage lieber, was du f&#252;r Xing tun kannst. Egal, Hauptsache es wird Geld verdient. Der Euro muss rollen. Die Kurse fallen oder steigen. Egal.</p>
<p>Nur gemein, dass jetzt doch ein paar dieser Mitglieder die Urlaubsruhe des CEO’s im sch&#246;nen St. Moritz st&#246;ren. Fangen die doch glatt eine Diskussion im Forum an, ob ihnen Werbung auf ihrem Profil gef&#228;llt oder nicht? Ja, hallo. H&#228;tten wir diskutieren wollen, dann h&#228;tten wir das doch getan. Wir wollen aber nicht diskutieren. Dann w&#228;ren wir n&#228;mlich in eine Partei eingetreten. Wir wollen Marktwirtschaft. &#220;bernahme. Goldene Handschl&#228;ge.</p>
<p>Also, gilt, was immer gilt. Dem gemeinen User bleibt die Wahl: Change it, love it, or leave it. Der 800-kg Gorilla Silberr&#252;cken kann sich hinsetzen, wohin er will. Wer ko, der ko. (Originalton S&#252;d: Wer das Tafelsilber bezahlt, bestimmt das Men&#252;).</p>
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		<title>Sylvester</title>
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		<pubDate>Mon, 31 Dec 2007 10:03:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kai Falkenberg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Haltung]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>

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		<description><![CDATA[Jetzt ist er also mal wieder da, dieser letzte Tag eines Jahres. Je &#228;lter man wird, umso schneller ist er da, das ist sicher. Genau so sicher wie man eher zwischen Neujahr und Weihnachten dick wird als zwischen Weihachten und Neujahr.
Aber was wollte ich eigentlich erz&#228;hlen. Richtig. Dieser letzte Tag. Das ist der Tag, an [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: 11pt; font-family: Arial">Jetzt ist er also mal wieder da, dieser letzte Tag eines Jahres. Je &#228;lter man wird, umso schneller ist er da, das ist sicher. Genau so sicher wie man eher zwischen Neujahr und Weihnachten dick wird als zwischen Weihachten und Neujahr.</p>
<p>Aber was wollte ich eigentlich erz&#228;hlen. Richtig. Dieser letzte Tag. Das ist der Tag, an dem man noch mal wirklich in sich gehen kann und sich dann &#252;berlegen k&#246;nnte, was man alles ins neue Jahr mitnehmen sollte und was man besser hinter sich l&#228;sst. Ein Tag der guten Vors&#228;tze also.</p>
<p>Am beliebtesten ist der Vorsatz, ab morgen endlich 3,10 oder 30 kg abzunehmen, wobei mancher auch die Hoffnung hegt, im neuen Jahr 70 kg loszuwerden, sich also von seiner Gattin zu trennen. Gleiches gilt nat&#252;rlich auch umgekehrt. Dann w&#228;ren es aber durchschnittlich 98 kg.</p>
<p>Auch Raucher blasen allj&#228;hrlich mit dem letzten Zug um Mitternacht gerne ihr Versprechen in die trunkene Runde, dies sei ihr letzter Zug ever gewesen, bevor sie um 00:25 Uhr zur n&#228;chsten Kippe greifen, weil man sicher ja morgen aufh&#246;ren werde.</span><span style="font-size: 11pt; font-family: Arial"><br />
Dieses „Morgen“ des neuen Jahres. Das hat doch wirklich etwas Magisches. So als ob man aufwachte und gleichzeitig ein neuer Mensche w&#228;re. Ein guter, ein schlanker ein nicht Rauchender. Warum aber folgen unseren Vors&#228;tzen so selten auch Taten? Warum nutzen wir die Kraft dieses magischen „Manhana“ so selten?</p>
<p>Ich denke, weil es wieder ein Morgen gibt. Und dann wieder. Die Morgen, an denen man besser, sch&#246;ner und reicher werden k&#246;nnte, scheint es in unendlicher Folge zu geben. Die buddhistische Empfehlung, so zu leben als sei wirklich der letzte Tag, bleibt zumindest solange Theorie, bis man selber direkt mit dem Tod konfrontiert ist. Bis dahin sollte man zumindest das trainieren, was japanische Samurai verinnerlicht haben. Wenn der Tod dich anl&#228;chelt, kannst du nichts anderes tun als zur&#252;ckzul&#228;cheln.</p>
<p>Was also tun?</p>
<p>F&#252;r mich habe ich zun&#228;chst drei Konsequenzen gefunden: Erstens nehme ich mir etwas vor, was f&#252;r mich nur eine kleine Ver&#228;nderung bedeutet, f&#252;r andere jedoch eine riesige Au&#223;enwirkung entfalten kann. Nicht bei Rot &#252;ber die Stra&#223;e zu gehen oder im Stra&#223;enverkehr r&#252;cksichtsvoller zu fahren zum Beispiel. Zweitens fange ich unmittelbar damit an, so als g&#228;be es eben kein Morgen mehr, sondern nur noch ein Heute.</p>
<p>Oder noch einfacher &#8211; aber auch schwierig: Ich fasse heute drittens &#252;berhaupt keine Vors&#228;tze. Sondern lebe einfach.</p>
<p></span></p>
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		<title>&#220;ber Umdenken, nachmachen und weitermachen wie bisher</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Nov 2007 10:26:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christof Hintze</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erlebnis]]></category>
		<category><![CDATA[Haltung]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[myWhitelist]]></category>

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		<description><![CDATA[Es scheint nicht in der Natur des Menschen zu liegen, f&#252;r einen besseren Weg sein Handeln schnell zu ver&#228;ndern. Egal wie gut oder von Vorteil etwas ist, er folgt erst, wenn m&#246;glichst viele bis alle der Ver&#228;nderung folgen.
Als AIDS aufkam, war Safersex die beste und einzige M&#246;glichkeit, sich nicht nur zu sch&#252;tzen, sondern sein Leben [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es scheint nicht in der Natur des Menschen zu liegen, f&#252;r einen besseren Weg sein Handeln schnell zu ver&#228;ndern. Egal wie gut oder von Vorteil etwas ist, er folgt erst, wenn m&#246;glichst viele bis alle der Ver&#228;nderung folgen.</p>
<p>Als AIDS aufkam, war Safersex die beste und einzige M&#246;glichkeit, sich nicht nur zu sch&#252;tzen, sondern sein Leben zu retten. Es dauert bis heute an, die Menschen davon zu &#252;berzeugen. Somit zieht man sogar den Tod der Ver&#228;nderung in vielen F&#228;llen vor. Beim Anschnallen im Auto ist das nicht anders. Gurtmuffel ziehen schwere K&#246;rperverletzungen bis hin zum Tod dem Anlegen eines Gurtes vor. Die Tr&#228;gheit von der Idee zum umdenken bis zum handeln ist endlos.</p>
<p>Rauchen. Trinken. Stress. Die Wirtschaft kann sich auf diese Tr&#228;gheit verlassen. Der Rest der Gesellschaft auch. Auch wenn der Vorteil von gro&#223;em Nutzen ist, so ist die Wandlungsf&#228;higkeit mit einem geistigen Schneckentempo zu vergleichen. Wenn morgen jemand beweisen w&#252;rde, dass Handys in Verbindung mit Headset in deutlich vermehrter H&#228;ufigkeit, also signifikant, zu Krebs f&#252;hrt, muss die Industrie nicht bangen. Es w&#252;rden Jahre &#252;ber Jahre vergehen, bis das Produkt das Weite sucht.</p>
<p>Die Gewohnheit in Beziehungen und Partnerschaften, einer der sch&#246;nsten Errungenschaften, denn diese bringt Klarheit und Ruhe. Diese kann man nur &#252;ber einen langen Zeitraum erzielen, deshalb kommen nur noch so wenige in den positiven Genuss der n&#252;tzlichen Gewohnheit. Hat sich auch auf andere Felder verlagert.</p>
<p>Das Verlangen nach Gewohnheit legt sich wie ein bleiernes Tuch &#252;ber alles andere, was man mit Gewohnheiten besser nicht in Verbindung bringen sollte. Die Natur sucht sich immer ihren Weg und ihr ist es dabei ziemlich gleichg&#252;ltig, ob dieser f&#252;r das Individuum ein guter oder ein schlechter ist. Die Evolution wird das schon richten.</p>
<p>Bedenklich, wenn man bedenkt, f&#252;r wie intelligent wir uns halten, mit welcher Selbstsicherheit wir unser Leben bewusst leben. Die Ver&#228;nderung braucht also Zeit. Und die darauf hoffen, m&#252;ssen Geduld mitbringen. Sonst wird das nichts.</p>
<p>Warum erz&#228;hle ich euch das? Ganz einfach, mit myWhitelist verh&#228;lt es sich ebenso. Einigen wenigen ist der altruistische Ansatz sofort klar. Und sie wissen auch um die starke positive Wirkung. Aber das Bewusstsein danach zu handeln, l&#228;sst auf sich warten.</p>
<p>Wir &#252;ben uns somit in Geduld. Denn, wenn langsam immer mehr verstehen, dass die reine Selbstdarstellung nur vereinzelt, selten bis gar nicht zum gew&#252;nschten Ziel f&#252;hrt, sondern nur die Eitelkeit befriedigt,  Zeit und Geld kostet, unerw&#252;nschte Bekanntschaften mit sich bringt und in der wenigen Zeit, die uns bleibt, diese kostbare auch noch auffrisst, dann wird das Bewusstsein, allm&#228;hlich, Zug um Zug, dahinterkommen, dass es eines anderen Weges bedarf. Und dass es einen anderen gibt. Aber erst, wenn alle darauf- und dahintergekommen sind.</p>
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		<item>
		<title>Vitamin E</title>
		<link>http://blog.mywhitelist.de/?p=157</link>
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		<pubDate>Thu, 08 Nov 2007 06:56:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christof Hintze</dc:creator>
				<category><![CDATA[Empfehlen / Empfohlen]]></category>
		<category><![CDATA[Nationales]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Wissen]]></category>
		<category><![CDATA[myWhitelist]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Empfehlung r&#252;ckt immer mehr in den Fokus des Interesses auch der breiteren &#214;ffentlichkeit. Unl&#228;ngst hat eine Online-Pforten f&#252;r Autowerkst&#228;tten ihrer Plattform ge&#246;ffnet. Dort empfehlen Autofahrer Werkst&#228;tten, oder eben nicht.
Das Vertrauen in die Meinung Anderer steigt zunehmend. Die Glaubw&#252;rdigkeit in das Urteil von Menschen auf derselben Ebene nimmt immer rasanter zu – die Folgen der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Empfehlung r&#252;ckt immer mehr in den Fokus des Interesses auch der breiteren &#214;ffentlichkeit. Unl&#228;ngst hat eine Online-Pforten f&#252;r Autowerkst&#228;tten ihrer Plattform ge&#246;ffnet. Dort empfehlen Autofahrer Werkst&#228;tten, oder eben nicht.</p>
<p>Das Vertrauen in die Meinung Anderer steigt zunehmend. Die Glaubw&#252;rdigkeit in das Urteil von Menschen auf derselben Ebene nimmt immer rasanter zu – die Folgen der Glaubw&#252;rdigkeitskrise von Wirtschaft, Unternehmen, Werbung, Medien bis hin zur Politik. &#8220;Die ver&#228;ppeln einen sowieso nur&#8221; ist eine weit verbreitete Meinung. Darum h&#228;lt man sich lieber an die Meinung von Menschen, die daraus keinen eigenen Nutzen ziehen k&#246;nnen.</p>
<p>Ob das so ist, sei nun mal dahingestellt. Aber die Bewegung hin zur Empfehlung abseits der klassischen Meinungsf&#252;hrer ist un&#252;bersehbar. Die Portale schie&#223;en wie Pilze aus dem Boden und die alte Klasse der Meinungsmacher kann nur kopfsch&#252;ttelnd dabei zusehen.</p>
<p>Die Flut der Informationen. Die Welle der Produkte und Dienstleistungen. Die rasante Entwicklungsgeschwindigkeit. Die immer k&#252;rzer werdenden Produktlebenszyklen. All das allein h&#228;tte diese Abwanderung nicht hinbekommen.</p>
<p>Noch mehr scheint der Verlust der Glaubw&#252;rdigkeit seinen Teil dazu beigesteuert zu haben. Man vertraut sich lieber X-beliebigen an, als den Meinungen der Fachkreise zu folgen. Die Expertenmeinung gleitet den Meinungsmachern aus den H&#228;nden – umso neutraler und unabh&#228;ngiger die Meinung, umso glaubw&#252;rdiger.</p>
<p>Wer h&#228;tte das gedacht. Dass des Volkes Stimme mal gewichtiger sein k&#246;nnte, als die der &#252;blichen Verd&#228;chtigen. Und das k&#246;nnte nur der Anfang sein. Dieses losl&#246;sen, befreien, verselbstst&#228;ndigen, eine eigene Meinung bilden, k&#246;nnte noch weiter gehen. Irgendwann k&#246;nnte das erste Portal der Ersten Demokratischen Online Partei kommen. Da kann der gemeine B&#252;rger eines Staates zu allen wichtigen Themen seine Meinung kundtun. Sich informieren und abstimmen, was er denn f&#252;r richtig h&#228;lt.</p>
<p>Wann kommt das erste Portal f&#252;r &#8220;Verantwortung&#8221;, in dem alle und alles m&#246;gliche sich verantwortlich zeigen k&#246;nnen.  Und dass dort auch dokumentiert wird, welchen Umweltindex welche Produkte haben und so weiter.</p>
<p>Das, gegen das sich die Industrie seit Jahren mit H&#228;nden und F&#252;&#223;en wehrt, kann schon bald ein Standard werden, weil der Konsument dies so w&#252;nscht. Die Information im Bereich C to C war eben lange nicht m&#246;glich, weil es die Budgets und die Technik nicht gab. Und jetzt, jetzt geht das ohne Budget.</p>
<p>Die Empfehlung im Bereich C to C ist am Anfang und wird schon bald ein Standard sein. Sie beschreitet einen neuen Weg der Entscheidungshilfe. Und solange es nicht glaubw&#252;rdigeres gibt, k&#246;nnen alle anderen nur zusehen und m&#252;ssen hoffen und alles daf&#252;r tun, in der wirklich &#246;ffentlichen und ver&#246;ffentlichten Meinung besser dazustehen als andere.</p>
<p>Diese alle m&#252;ssen umdenken und etwas tun, an was sie zuvor nicht mal denken mussten. Sie m&#252;ssen vom Konsumenten getragen werden. Aus &#220;berzeugung. Hartes Brot f&#252;r die alte Welt und die alte Denke. Konnte man bis vor kurzem doch so einfach Meinungen noch manipulieren. Alles geht eben mal vorbei.</p>
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		<title>myInterview: &#8220;Ganzheitliches Wohnen&#8221;</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Nov 2007 10:40:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kai Falkenberg</dc:creator>
				<category><![CDATA[myInterview]]></category>

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		<description><![CDATA[myInterview: Sieben Fragen an unsere Mitglieder, die Licht ins Dunkel bringen sollen.
Heutiges Thema: „Ganzheitliches Wohnen.“
Anthony-Garcia.de, M&#252;nchen
Frage1:
Sch&#246;nen guten Tag, Herr Garcia. Was machen Sie eigentlich so den lieben, langen Tag?
Meinen Beruf nenne ich „Spezialist f&#252;r Ganzheitliches Wohnen“. Viel meiner Zeit geht f&#252;r die Recherche nach Trends und Herstellern f&#252;r M&#246;bel und Wohndesign drauf. Ebenfalls gilt es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>myInterview: Sieben Fragen an unsere Mitglieder, die Licht ins Dunkel bringen sollen.</p>
<p>Heutiges Thema: „Ganzheitliches Wohnen.“<br />
Anthony-Garcia.de, M&#252;nchen</p>
<p>Frage1:<br />
Sch&#246;nen guten Tag, Herr Garcia. Was machen Sie eigentlich so den lieben, langen Tag?</p>
<p>Meinen Beruf nenne ich „Spezialist f&#252;r Ganzheitliches Wohnen“. Viel meiner Zeit geht f&#252;r die Recherche nach Trends und Herstellern f&#252;r M&#246;bel und Wohndesign drauf. Ebenfalls gilt es immer wieder, neue Ideen f&#252;r die individuelle, ganzheitliche Planung zu finden, um die W&#252;nsche meiner Kunden umzusetzen. Letztendlich geht es darum, einer noch unbestimmten, eher virtuellen Anfrage, ein konkretes &#196;u&#223;eres zu geben, wenn gew&#252;nscht auch in Perspektive und in Farbe.</p>
<p>Frage 2:<br />
Und wof&#252;r sind Sie dabei genau verantwortlich?</p>
<p>Ich entwickle zusammen mit meinen Kunden die machbaren Ideen. Dabei sehe ich mich eher als das Sprachrohr und verleihe den W&#252;nschen meiner Kunden Stimme und Form. Als kompetenter Begleiter k&#252;mmere ich mich um alle Bereiche, angefangen von der Akquise bis zur Lieferung und Umsetzung.</p>
<p>Frage 3:<br />
Wem n&#252;tzt das, was sie da tun?</p>
<p>Jedem, der ein Haus, eine Wohnung und ein B&#252;ro so einrichten will, dass nicht nur seine Individualit&#228;t zum Ausdruck kommt, sondern auch seine Anspr&#252;che an Qualit&#228;t, Material und Preis erf&#252;llt werden. Jedem, der daf&#252;r Hersteller unabh&#228;ngige Beratung sucht, aber nicht das Know-How hat oder keine Zeit und Lust, sich mit der optimalen Planung f&#252;r das einzurichtende Objekt auseinander zu setzen. Jedem, der nicht Dutzende M&#246;belh&#228;user abgrasen will und doch ein optimales Preis-Leistungsverh&#228;ltnis sucht.</p>
<p>Frage 4:<br />
Woher wissen Sie das so genau? Woher kommen ihre Erfahrungen und Erkenntnisse?</p>
<p>17 Jahre in der M&#246;belbranche pr&#228;gen. Ich habe in dieser Zeit den Markt kennen gelernt, angefangen bei Produzenten &#252;ber Importeure bis hin zum Einzelhandel. Diese Erfahrungen konnte ich unter anderem auch in Fernost, Italien und D&#228;nemark sammeln. Regelm&#228;&#223;ige Messebesuche in ganz Europa halten mich am Puls der Trends und der aktuellen Entwicklungen.</p>
<p>Seit vier Jahren biete ich meine gesammelten Kenntnisse Kunden an, die auch beim Wohnen und Arbeiten ihren pers&#246;nlichen Stil ausdr&#252;cken wollen. Als K&#228;ufer aber oft nicht wissen, was sie denn genau suchen. H&#228;ufig sind die eigenen Vorstellungen schlicht nicht vermittelbar, weil der normale Verk&#228;ufer im M&#246;belhaus entweder nur aus einem bestimmten Pool an Lieferanten w&#228;hlen oder nicht optimal beraten kann, da ihm der Einblick in das einzurichtende Objekt, die Lebensgewohnheiten und den Geschmack des Kunden fehlt.</p>
<p>Meine Leistung erbringe ich dort, wo sich das Ergebnis zeigt – beim Kunden. Au&#223;erdem helfen mir meine langj&#228;hrigen Kontakte dabei, unter so ziemlich allen Sortimenten in Europa auch die W&#252;nsche meiner Kunden erf&#252;llen zu k&#246;nnen, die er selber nicht genau artikulieren kann.</p>
<p>Frage 5:<br />
F&#252;r welche Kunden machen Sie das und wo?</p>
<p>Der Gro&#223;teil meiner Kunden kommt aus dem privaten, regionalen Bereich. Allerdings habe ich mein Konzept des „Ganzheitlichen Wohnens“ auch schon in Kanzleien und Hotels umgesetzt, dies dann regional und bundesweit. Mittels moderner Technik lassen sich viele planerischen Dinge auch auf Distanz regeln.</p>
<p>Frage 6:<br />
Was machen Sie denn ganz besonders gut, was andere nicht so gut machen?</p>
<p>Ich denke, meine gr&#246;&#223;te St&#228;rke ist das Einf&#252;hlungsverm&#246;gen auf mein Gegen&#252;ber. Aufgrund meiner langj&#228;hrigen Erfahrung kann ich auch unkonkrete W&#252;nsche schnell erahnen und f&#252;r den Kunden visualisieren. Als Verk&#228;ufer, als Innenarchitekt oder als Trendscout vereine ich die verschiedensten Bereiche rund um das Thema „Wohnen“ durch Ausbildung, Praxis und Erfahrung. Damit biete ich meinen Kunden eine Leistung, die &#252;ber den klassischen M&#246;belhandel oder Innenarchitekten weit hinausgeht.</p>
<p>Frage 7:<br />
Fassen Sie bitte das Ziel Ihrer T&#228;tigkeit noch mal kurz zusammen, so dass es jeder versteht?</p>
<p>Ganzheitliche Beratung bei der Einrichtung von Wohn- oder Arbeitsumfeld und deren Umsetzung nach individuellem Kundenwunsch &#8211; ganz nach Vorgabe, Geschmack und in Zusammenarbeit mit dem Kunden. Mein Kunde muss sich wohl f&#252;hlen, mein Geschmack bleibt lediglich Navigationssystem.</p>
<p>Das Motto lautet: „Der Kunde bleibt – ich gehe wieder.“</p>
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		<title>Machen Sie erst etwas f&#252;r Andere. Dann tun sie auch etwas f&#252;r sich.</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Nov 2007 09:50:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christof Hintze</dc:creator>
				<category><![CDATA[Empfehlen / Empfohlen]]></category>
		<category><![CDATA[Haltung]]></category>
		<category><![CDATA[Verbundenheit]]></category>
		<category><![CDATA[myWhitelist]]></category>
		<category><![CDATA[myWhitelist Mitglieder]]></category>
		<category><![CDATA[myWhitelist Unternehmen]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn Sie etwas ausschlie&#223;lich f&#252;r sich tun wollen, dann sind sie hier nicht ganz richtig. myWhitelist ist f&#252;r Menschen, die anderen gerne durch ihre Empfehlung weiterhelfen und weiterbringen wollen.
Somit ist uns ihre Empfehlung im Sinne der Idee von myWhitelist weitaus wichtiger. Denn wir wissen aus Studien und anderen Quellen, dass gerade die Empfehlung durch Andere [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn Sie etwas ausschlie&#223;lich f&#252;r sich tun wollen, dann sind sie hier nicht ganz richtig. myWhitelist ist f&#252;r Menschen, die anderen gerne durch ihre Empfehlung weiterhelfen und weiterbringen wollen.</p>
<p>Somit ist uns ihre Empfehlung im Sinne der Idee von myWhitelist weitaus wichtiger. Denn wir wissen aus Studien und anderen Quellen, dass gerade die Empfehlung durch Andere einem selbst sehr weiterhilft.</p>
<p>Denn dass jeder gut &#252;ber sich redet, davon kann man ausgehen. Somit kann ein m&#246;glicher Auftraggeber sich nur schwer bis gar nicht entscheiden. Reine Selbstdarstellungsplattformen gibt es reichlich. Und Empfehlungsplattformen, die bei genauem hinsehen nichts anderes sind als Selbstdarstellungsplattformen auch. Somit stellt sich die Frage: Wen k&#246;nnen und wollen Sie uns und allen anderen m&#246;glichen Auftraggebern w&#228;rmstens empfehlen? Wenn ihnen da einer oder mehrere in den Sinn kommen, dann machen sie das.</p>
<p>Denn Empfehlungen der uneigenn&#252;tzigen Art haben bekanntlich die st&#228;rkste Wirkung. Und das ist es, was wir hier wollen und bezwecken.</p>
<p>Wir haben in der K&#252;rze der Zeit festgestellt, dass die Empfehlungen am besten funktionieren, wenn diese weitestgehend unabh&#228;ngig und uneigenn&#252;tzig sind. Wenn der Zahnarzt seinen Zahntechniker empfiehlt, dann ist das nicht so &#252;berzeugend und wirkungsvoll, als wenn der Zahnarzt zum Beispiel einen Klavierlehrer empfiehlt. Oder andersherum.</p>
<p>Wir sind also noch alle auf dem Weg, weg vom Egoismus der reinen Selbstdarstellung hin zum Altruismus der Empfehlung Anderer. Es w&#228;re gut f&#252;r die Idee und uns alle, wenn die Mitmacher bei myWhitelist das befolgen w&#252;rden. Wer hier ist, ist prim&#228;r hier, um andere zu unterst&#252;tzen.</p>
<p>Da man vom reinen Altruismus, also dem ausschlie&#223;lichen geben, ebensowenig leben kann, wie ausschlie&#223;lich vom nehmen, glauben wir an eine positive Wechselwirkung der Geber. Und wer andere empfiehlt, stellt sich selbst auf eine neue andere positive Art da.</p>
<p>Wir sind &#252;berzeugt, dass wir mit dieser Idee einen altruistischen Business-Dominoeffekt lostreten k&#246;nnen. Denn was ist &#252;berzeugender, wirkungsvoller und schneller, als wenn andere einen empfehlen? Uns f&#228;llt da nichts ein.  Deshalb sind wir hier und bleiben da dran.</p>
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